Veedel und Stadtteil

Haushaltsauflösungen in Köln-Nippes

Nippes ist das bürgerliche Familien-Veedel im Kölner Norden, mit eigenem Bahnhof, lebendigem Wochenmarkt am Wilhelmplatz und ruhigen Wohnstraßen rund um den Nippes-Park. Wir räumen hier regelmäßig in Reihenhäusern aus den fünfziger Jahren, Gründerzeit-Wohnungen und Mehrfamilienhäusern der Nachkriegszeit.

Wochenmarkt am Wilhelmplatz in Köln-Nippes, bürgerliche Mehrfamilienhäuser der fünfziger Jahre und ruhige Wohnstraßen mit Vorgärten im klassischen Familien-Veedel

Räumungen in Köln-Nippes mit BESENMANN

Typische Wohnformen in Köln-Nippes

Nippes hat einen eigenen Charakter, der sich auch in der Bebauung zeigt. Rund um den Wilhelmplatz und in der Neusser Straße stehen Gründerzeit-Häuser mit reicher Stuck-Fassade, ähnlich denen im Belgischen Viertel, aber meist mit etwas größeren Wohnungen und vorhandenen Aufzügen. In den Seitenstraßen zwischen Niehler Straße und Innerer Kanalstraße dominieren Wohnsiedlungen aus den fünfziger bis siebziger Jahren, oft drei- bis vierstöckig, mit Grünstreifen und Tiefgaragen. Rund um den Nippes-Park und in der Florastraße finden sich freistehende Einfamilienhäuser und gediegene Reihenhäuser aus der Nachkriegszeit. Auch die Bickendorfer Lagen Richtung Bilderstöckchen gehören noch zum erweiterten Nippes-Veedel.

Typische Räumungs-Anlässe in Köln-Nippes

Die typischen Aufträge in Nippes sind Senioren-Umzüge aus dem Reihenhaus, das die Familie in den fünfziger oder sechziger Jahren bezog und in dem inzwischen die Enkel groß geworden sind. Hinzu kommen Nachlassauflösungen nach langen Bewohner-Generationen, oft mit kompletten Haushalten von Keller bis Dachboden, gewachsen über vierzig oder fünfzig Jahre. Auch Familien, die innerhalb von Nippes von der Mietwohnung ins Reihenhaus ziehen, beauftragen uns regelmäßig. Die Zufahrten sind in Nippes meist entspannter als in Ehrenfeld, mit ausreichend Parkplatz vor den meisten Häusern. Trotzdem beantragen wir bei Bedarf Halteverbots-Zonen, besonders rund um den engen Wilhelmplatz.

Mehr über Köln-Nippes

Nippes ist ein klassisches Kölner Veedel. Bis 1888 eigenständige Gemeinde, wurde Nippes mit der Gemeindereform nach Köln eingemeindet und hat seither seinen veedeligen Charakter bewahrt. Der Wilhelmplatz mit dem Wochenmarkt ist das Herz, die Neusser Straße die Lebensader. Hier kennt man sich, hier hat der Bäcker noch einen Namen, hier wohnen Familien über Generationen. Das Veedel wurde geprägt von Eisenbahnern (der Bahnhof Köln-Nippes war einer der wichtigsten Güterbahnhöfe Kölns) und Beschäftigten der nahen Industrie. Davon zeugen heute noch die soliden Eisenbahner-Wohnsiedlungen rund um die Eisenacher Straße.

Die Nachkriegszeit hat Nippes stark geprägt. Während der Zweite Weltkrieg große Teile der Stadt zerstörte, blieben in Nippes vergleichsweise viele Vorkriegs-Häuser stehen. Die Lücken wurden in den fünfziger bis siebziger Jahren mit typischen Wohnsiedlungen geschlossen: drei- bis viergeschossige Mietshäuser mit hellem Putz, kleinem Vorgarten und meist drei Wohnungen pro Etage. Genau in solchen Häusern führen wir heute viele Haushaltsauflösungen durch, weil die Bewohner-Generation, die Anfang der sechziger Jahre einzog, jetzt schrittweise ins Betreute Wohnen oder zu den Kindern zieht. Die Wohnungen sind gut geschnitten, die Treppenhäuser breiter als in den Gründerzeit-Bauten der Innenstadt, was unsere Arbeit deutlich erleichtert.

Die Anlässe in Nippes haben eine eigene Färbung. Hier räumen wir selten unter Zeitdruck, weil die Bewohner früh planen und uns oft Wochen oder Monate im Voraus kontaktieren. Senioren-Umzüge sind ein großer Teil unserer Arbeit, mit der nötigen Ruhe und Geduld begleitet, denn nach vierzig Jahren in der gleichen Wohnung ist der Auszug eine emotionale Sache. Auch Familien, die das Reihenhaus der Eltern erben und vor der Frage stehen, was bleibt und was geht, sind in Nippes häufige Auftraggeber. Wir nehmen uns die Zeit, sortieren persönliche Dokumente, Fotos und Schmuck separat zusammen und übergeben diese vollständig, bevor irgendetwas das Haus verlässt.

Antiquitäten und Wertgut tauchen in Nippes erstaunlich häufig auf. In den Reihenhäusern aus den fünfziger Jahren finden sich originale Wirtschaftswunder-Garnituren, gut erhaltene Eichen-Schrankwände, Markenporzellan von Rosenthal und Hutschenreuther, Solinger Besteck-Kassetten in originaler Verpackung, manchmal alte Kameras, Schreibmaschinen oder Plattenspieler. Diese Stücke werden von unseren internen Experten direkt vor Ort geschätzt und auf den Festpreis angerechnet, statt im Container zu landen. Was nicht verwertbar ist, sortieren wir sauber und entsorgen fachgerecht. Am Ende übergeben wir die Wohnung besenrein, pünktlich zum Übergabetermin mit dem Vermieter.

Hausverwaltungen prägen die Übergabe-Praxis in Nippes. Ein großer Teil des Wohnungs-Bestands liegt in der Hand kommunaler oder genossenschaftlicher Träger, allen voran die GAG Immobilien AG mit ihren umfangreichen Beständen in den Nachkriegs-Siedlungen rund um Mauenheim und Bilderstöckchen-Übergang. Die GAG arbeitet mit detaillierten Übergabe-Protokollen, in denen jeder Mangel fotografisch dokumentiert wird, und verlangt besenreine Übergabe samt vollständig leerem Keller-Verschlag, geräumtem Dachboden-Anteil und sauberem Balkon. Wer hier Punkte übersieht, etwa einen vergessenen Karton im Trockenraum oder Resten von Klebeband an den Türen, bekommt schriftliche Nachforderungen. Bei kleineren privaten Vermietern entlang der Neusser Straße und in den Eisenbahner-Wohnsiedlungen ist die Übergabe entspannter, aber die Erwartung an Sauberkeit ist hoch, weil die Bestände meist gut gepflegt sind und auch bleiben sollen. Wir bereiten Nippes-Übergaben mit Vorabnahme einen Tag vorher vor, machen Fotos vom besenreinen Zustand und legen der Hausverwaltung beim Termin sowohl die Entsorgungs-Nachweise als auch die Vorabnahme-Dokumentation vor. Sperrmüll-Mengen wickeln wir über eigene Container ab, kleinere Reste über den AWB-Wertstoffhof Niehl an der Geestemünder Straße, der aus Nippes in wenigen Minuten erreichbar ist. Die Wohnungsgenossenschaften im Veedel honorieren saubere Übergabe-Dokumentation oft mit reibungsloser Kautions-Auszahlung innerhalb weniger Wochen statt der gesetzlichen sechs Monate. Eine Nippeser Eigenheit ist die enge Bebauung rund um den Wilhelmplatz während der Markttage am Dienstag und Freitag: Die Stände und der Liefer-Verkehr blockieren ganze Straßenzüge, weshalb wir Räumungen im Wilhelmplatz-Umfeld konsequent auf Montag, Mittwoch, Donnerstag oder Samstag legen. Bei den größeren Reihenhäusern in Richtung Bilderstöckchen-Übergang ist die Logistik dagegen entspannt, mit eigenen Vorhöfen und Garagen direkt an der Straße.

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